Helmut Sirch

Er nimmt seine Freizeit, die ihm als Rentner verbleibt, zum Schreiben von schwäbischen Mundartgedichten her. Er freut sich dabei, wenn es noch Menschen gibt, welche bei seinen Vorträgen die Mundart als eine Herzensangelegenheit begreifen und schätzen, und er sie damit ein Stückchen glücklicher und zufriedener machen kann.

Auszug aus seinem Schaffen

Das Geschenk

 

Es isch frei heut gar it so leicht,

will ma oim ebbas schenka,

ma muass dau oft nau zemle lang

ond recht scharf naucha denka.

 

Weil z’frieda isch heit koiner mea,

’s G’schenk ka it groaß g’nua sei,

ma überlegt ond überlegt

bloß fällt oim halt nix ei.

 

A Z’friedaheit, wenn ma schenka köt,

dät manchen glücklich macha,

an deam G’schenk hättet viel a Freid,

sie kötät nau mea lacha!